StattHaus-Gespräche –
Persönliche Geschichten. Ehrliche Gespräche. Neue Perspektiven auf Demenz.
Was bedeutet es, mit einer Demenz zu leben? Wie verändert die Erkrankung das Leben von Angehörigen? Welche Erkenntnisse gibt es aus Forschung und Medizin – und was hilft im Alltag wirklich?
In den StattHaus-Gesprächen spricht Dr. Katja Bär, Vorstand der Hans und Ilse Breuer-Stiftung, mit Menschen, die Demenz aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben: Betroffene, Angehörige, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte sowie engagierte Menschen aus Pflege, Beratung und Politik.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Geschichten der Menschen. Offen, authentisch und ohne Tabus. Denn Demenz ist weit mehr als eine Diagnose – sie verändert Beziehungen, den Alltag und den Blick auf das Leben. Gleichzeitig zeigen viele Gespräche, wie viel Lebensfreude, Zusammenhalt und Hoffnung auch in schwierigen Situationen möglich sind.
Jede Folge verbindet persönliche Erfahrungen mit fundiertem Wissen und endet mit einem praktischen Impuls, den Sie in Ihren eigenen Alltag mitnehmen können.
Zum Start veröffentlichen wir eine erste Staffel mit vier Folgen, die monatlich erscheinen. Weitere Episoden sind bereits in Planung.
Wir laden Sie herzlich ein, mitzuhören, mitzudenken und die Geschichten der Menschen kennenzulernen, die Demenz ein Gesicht geben.
StattHaus-Gespräche – Folge 1
In diesem Video geht es um das Auftaktgespräch der Podcastreihe „Statthausgespräche“ mit Rainer Heidenreich, der über seine Demenzdiagnose spricht. Er erzählt, wie er anfangs die Symptome ignorierte, bis er schließlich die Diagnose erhielt. Trotz des anfänglichen Schocks fand er mit der Zeit eine positive Einstellung zur Krankheit und entschied sich, offen darüber zu sprechen. Er betont die Bedeutung von Klarheit und den schwierigen Weg, den er gegangen ist, um heute so offen damit umzugehen. Trotz anfänglicher Unsicherheiten und Ängste hat er gelernt, mit seiner Demenz umzugehen und anderen Mut zu machen.
StattHaus-Gespräche – Folge 2

In der zweiten Folge unserer Podcastreihe „StattHaus-Gespräche“ erzählt Alexandra Syrbe, wie die Demenzdiagnose ihres Mannes das Leben ihrer Familie grundlegend veränderte. Ihr Mann war erst 55 Jahre alt, die beiden Töchter noch im Teenageralter. Offen berichtet sie über die ersten Anzeichen der Erkrankung, den schwierigen Weg zur Diagnose und die Herausforderungen, die eine Demenz mitten im Leben mit sich bringt. Sie spricht über die zunehmende Verantwortung als pflegende Angehörige, fehlendes Verständnis im sozialen Umfeld und die schmerzhaften Veränderungen innerhalb der Partnerschaft. Zugleich zeigt sie, wie wichtig Unterstützung, Selbsthilfe und der Mut sind, eigene Grenzen anzuerkennen. Mit ihrer persönlichen Geschichte möchte Alexandra Syrbe anderen betroffenen Familien Mut machen und für mehr Verständnis für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen werben.