Forschungsförderung

Neben der Betroffenenhilfe ist die Forschungsförderung ein Stiftungszweck der Hans und Ilse Breuer-Stiftung. Forschung bedeutet die systematische Suche nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die oft ein langwieriger Prozess ist und von Versuch und Irrtum begleitet wird. Noch immer nicht sind die komplexen Mechanismen der Alzheimererkrankung ganz verstanden. Die Grundlagenforschung benötigt weitreichende Investitionen und Zeit, die Zusammenhänge endgültig zu entschlüsseln. Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung unterstützt dies weiterhin vertrauensvoll und mit großem Engagement.

Dabei stehen zwei Maßnahmen im Mittelpunkt: der Alzheimer-Forschungspreis und die Alzheimer-Promotionsstipendien.

Zudem vergibt die Stiftung 2020 anlässlich ihres 20jährigen Bestehens einmalig einen Sonderpreis für herausragende Publikationen im Forschungsbereich Demenz, den sogenannten „Publikationspreis“ an eine(n) exzellente(n) Nachwuchsforscher(in) (Doktorand oder Post-Doktorand) des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Der Preis ist mit 5.000 EUR für die private Verwendung des Preisträgers dotiert.

Darüber setzt sich die Stiftung für die wissenschaftliche Zusammenarbeit ein und fördert existierende wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Krankheit. Zudem hat die Stiftung von 2006 bis 2012 wissenschaftliche Forschungsprojekte anderer Organisationen unterstützt.
Ein großer Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis wird durch das umfassende Know-how unserer Kuratoriumsmitglieder, des Scientific Advisory Boards und unser wissenschaftliches Netzwerk sichergestellt. So können aktuelle Erkenntnisse in neue Projekte und Unterstützungsmaßnahmen fließen. Denn die Verzahnung von Wissenschaft und Betroffenenhilfe bildet den Wesenskern der Stiftung. Nur durch das interdisziplinäre Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen kann wirksame Hilfe entwickelt werden und zum Tragen kommen.