Stiftungsorganisation

Die gemeinnützige Hans und Ilse Breuer-Stiftung ist schlank und unbürokratisch organisiert. Sie setzt sich aus zwei Organen zusammen: dem Vorstand und dem Stiftungskuratorium. Sitz der Stiftung ist Frankfurt.

Der Vorstand der Stiftung besteht aktuell aus einer Person (gemäß Satzung aus maximal zwei Personen) und wird jeweils für fünf Jahre durch das Kuratorium berufen. Die Aufgabe des Vorstandes ist es, die Stiftung zu verwalten und deren Geschäfte nach Maßgabe der Gesetze, der Stiftungsverfassung und nach Vorgaben des Kuratoriums zu führen.

Das Kuratorium der Hans und Ilse Breuer-Stiftung besteht aktuell aus sieben (gemäß Satzung aus max. sieben) Personen. Gemeinsam mit dem Vorstand haben sie die Aufgabe, die Aktivitäten der Stiftung zu planen, zu koordinieren und umzusetzen sowie die von der Stiftung geförderten Vorhaben zu überwachen. Sämtliche Mitglieder des Kuratoriums üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Bei der Auswahl der Stipendiat:innen und der Nominierung von Kandidaten für den Alzheimer Forschungspreis wird das Kuratorium durch das Scientific Advisory Board (kurz: SAB) unterstützt. Dem SAB gehören aktuell sechs nationale und internationale Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Grundlagenforschung und der Versorgungsforschung sowie der Wirtschaft an:

Der Vorstand wird seinerseits durch einen Beirat unterstützt. Er hilft dem Vorstand, alle strategischen Entscheidungen zu sondieren, steuert Expertenwissen bei und unterstützt beim Fundraising.

Der Vorstand

Dr. Katja Bär
„Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, der Demenz ihren Schrecken zu nehmen durch Aufklärung. Denn so wird den Betroffenen und ihren Familien ein neues Miteinanderleben ermöglicht. Damit einher geht auch eine langfristige Forschungsförderung. Dafür setze ich mich jeden Tag mit aller Kraft ein.“

Dr. Katja Bär, geboren 1967 in Stuttgart-Bad-Cannstatt, hat Betriebswirtschaftslehre studiert und in Versicherungsökonomie promoviert. Frau Dr. Bär leitete von 2007 bis 2017 das Stiftungsbüro. Bis Ende 2017 war sie bei der UBS Europe SE Kundenberaterin im Bereich vermögender Privatkunden und verantwortlich für den Fachbereich Stiftungen. Darüber hinaus hat sie zahlreiche Fachartikel im Stiftungswesen veröffentlicht.

Das Kuratorium

Peter Breuer, Vorsitzender des Kuratoriums, wurde als erster Sohn des Stiftungsgründers, Hans Breuer, und seiner Ehefrau, Ilse Breuer, im Jahr 1948 in Neu-Isenburg geboren. Er ist verheiratet und hat ein Kind. Peter Breuer ist selbstständiger Unternehmer.

Roland Bergfeld (LL.M.), stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, geboren 1971 in Frankfurt, ist zugelassener Rechtsanwalt in Deutschland und in New York sowie Notar in Frankfurt am Main. Seine juristische Ausbildung hat er an der Universität Heidelberg und der Northwestern University in Chicago absolviert. Darüber hinaus verfügt er über eine langjährige Expertise in der Beratung von Stiftungen.

Stefan Breuer wurde 1957 als zweiter Sohn der Eheleute Hans und Ilse Breuer in Neu-Isenburg geboren. Er ist verheiratet und hat fünf Kinder. Derzeit lebt und arbeitet Stefan Breuer als selbstständiger Unternehmer in der Schweiz.

„Seit 30 Jahren habe ich mein Leben der Alzheimerforschung gewidmet. Nur mit exzellenter Forschung, persönlicher Initiative und dem Willen zur interdisziplinärer Zusammenarbeit, wird es uns möglich sein, diese Geißel der Menschheit zu besiegen. Bei aller Begeisterung dürfen wir in der Forschung nicht die Patienten und ihre Angehörigen vergessen, die tagtäglich auf Hilfe angewiesen sind. Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung unterstützt Forschung, Angehörige und Patienten in gleichem Maße. Das sind die Gründe, warum ich mich hierfür nur zu gerne persönlich einbringe und engagiere.“

Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Christian Haass wurde im Jahr 1960 geboren. Er studierte Biologie an der Universität Heidelberg, wo er 1989 promovierte. Danach ging er an die Harvard Medical School und wurde 1992 zum Assistant Professor of Neurology berufen. Ab 1995 leitete er in Mannheim die Abteilung Molekulare Biologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI). 1999 wurde er zum Professor für Stoffwechselbiochemie an die LMU München berufen und Leiter des Adolf-Butenandt Institut.

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Andreas C. Hübner ist Senior Managing Director von Lazard Asset Management LLC und ist verantwortlich für die geschäftlichen Aktivitäten von Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH mit Standorten in Frankfurt, Hamburg, Mailand, Zürich und Genf. Er ist seit 1984 im Investment Management tätig. Bevor Herr Hübner im Jahre 1999 zu Lazard kam, war er persönlich haftender Gesellschafter bei SMH Schröder Münchmeyer Hengst & Co., die als deutsche Privatbank sowohl im Investment Banking als auch im Asset Management tätig war.

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„Menschen mit Demenz und ihre betreuenden Angehörigen brauchen unsere Unterstützung ! Gute und innovative Wissenschaft hilft dabei, Ursachen und Risikofaktoren der Erkrankung zu erkennen und neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Ziel meiner Forschung ist es, durch optimale medizinische, pflegerische, und soziale Versorgung die Selbstbestimmung der von Demenz Betroffenen, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die körperliche und seelische Gesundheit und die Lebensqualität zu schützen und zu fördern. Die Breuer Stiftung arbeitet mit ihren großzügigen Spendern und ihren engagierten Mitarbeitern seit vielen Jahren erfolgreich an diesen Zielen und deshalb unterstütze ich sie gern.“

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, MPH, wurde 1963 in Köln geboren. Er leitet die Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health des Instituts für Community Medicine an der Universitätsmedizin Greifswald. Prof. Hoffmann ist langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) und Mitglied des Epidemiologischen Planungskomitees sowie einer der vier Sprecher der Nationalen Kohorte.

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Scientific Advisory Board

Daniel Fleck wurde 1981 in Stuttgart geboren. Er studierte Biochemie an der Eberhard Karls Universität Tübingen und promovierte bei Prof. Haass sowie Dr. Willem (Adolf-Butenandt Institut und DZNE in München). Von 2010 bis 2012 erhielt Daniel Fleck ein Stipendium der Hans und Ilse Breuer-Stiftung. 2014 ging er in die Wirtschaft zu Gentech Inc (Department of Neuroscience) in San Francisco. Seit 2019 arbeitet er bei Denali Therapeutics Inc. in San Francisco als Biomarker Scientist.

„Seit 30 Jahren habe ich mein Leben der Alzheimerforschung gewidmet. Nur mit exzellenter Forschung, persönlicher Initiative und dem Willen zur interdisziplinärer Zusammenarbeit, wird es uns möglich sein, diese Geißel der Menschheit zu besiegen. Bei aller Begeisterung dürfen wir in der Forschung nicht die Patienten und ihre Angehörigen vergessen, die tagtäglich auf Hilfe angewiesen sind. Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung unterstützt Forschung, Angehörige und Patienten in gleichem Maße. Das sind die Gründe, warum ich mich hierfür nur zu gerne persönlich einbringe und engagiere.“

Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Christian Haass wurde im Jahr 1960 geboren. Er studierte Biologie an der Universität Heidelberg, wo er 1989 promovierte. Danach ging er an die Harvard Medical School und wurde 1992 zum Assistant Professor of Neurology berufen. Ab 1995 leitete er in Mannheim die Abteilung Molekulare Biologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI). 1999 wurde er zum Professor für Stoffwechselbiochemie an die LMU München berufen und Leiter des Adolf-Butenandt Institut.

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„Mein besonderes Interesse gilt der Erforschung der sogenannten Frontotemporalen Demenzen, einer speziellen Demenzform, die insbesondere mit Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen einhergeht und häufiger jüngere Personen betrifft. Aus meinen Kontakten mit Angehörigen wird mir immer wieder bewusst, unter welchem enormen Leidensdruck sie stehen und wie schwierig es für sie ist, Information über die Erkrankung und adäquate Hilfe zu bekommen. Ich bin deshalb sehr erfreut und stolz darauf, die hervorragende Arbeit der Breuer-Stiftung zum Wohle der Patienten und Angehörigen unterstützen zu können.“

Prof. Dr. Manuela Neumann wurde 1969 in München geboren. Die Medizinerin ist Professorin für Neuropathologie und Ärztliche Direktorin der Abteilung für Neuropathologie am Universitätsklinikum Tübingen sowie Leiterin der Arbeitsgruppe „Molekulare Neuropathologie neurodegenerativer Erkrankungen" am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Tübingen.

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Prof. Pierluigi Nicotera wurde 1956 in Catanzaro, Italien. Er studierte Humanmedizin an der Universität Pavia in Italien mit dem Fachgebiet Kardiologie. Anschließend promovierte er am Karolinksa-Institut in Stockholm. Dort arbeitete er mehrere Jahre als assoziierter Professor. Von 1995 bis 2000 leitete er den Bereich Molekulare Toxikologie an der Universität Konstanz und wurde dann als Direktor in die Toxikologie-Abteilung des Medical Research Council (MRC) nach England berufen. Seit 2009 ist er Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des DZNE.

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„Als junge Ärztin konnte ich 1995 eine große bevölkerungsbasierte Studie zur Demenz aufsetzten. Damals wurde mir klar, was auf unsere alternde Gesellschaft zukommt. Seither bestimmt das Thema Demenz maßgeblich meine wissenschaftliche Arbeit – zu Risiko-und Schutzfaktoren, zur Optimierung der Versorgung und zur Prävention von Demenzen. Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung unterstützt die Demenzforschung in hervorragender Weise und ist mit dem Statt-Haus beispielgebend für neue Konzepte in der Demenzversorgung. Deshalb engagiere ich mich sehr gern bei der Stiftung, denn dort kommen Wissenschaft und Praxis wirklich zusammen.“

Prof. Dr. med. Steffi G. Riedel-Heller, MPH wurde 1964 in Rodewisch im Vogtland geboren. Sie studierte Humanmedizin an der Universität Leipzig. An der Johns Hopkins University, Baltimore/USA, erlangte sie den Master of Public Health. Danach arbeitete sie klinisch und wissenschaftlich und war seit 2004 als Professorin für Public Health an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Universität Leipzig tätig. Seit 2010 leitet sie das Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Universität Leipzig. Sie forscht zur Epidemiologie sowie zur Prävention und Versorgung von kognitiven Störungen und Demenzen.

STACIE WENINGER, PH.D

PROFESSIONAL EXPERIENCE

2005 - Present
FMR LLC (Fidelity Investments)
2009 - Present
President, FBRI
  • President, Alzforum
  • Chair, Collaboration for Alzheimer’s Prevention
  • Board of Director Roles
    Chairman: Rugen Therapeutics
    Member: Aratome, Atalanta, Digital Cognition Technologies, Eikinzo, Sironax, Target ALS
    Past Member: Denali Therapeutics - Co-Founder (NASDAQ: DNLI), Annexon Biosciences, Inscopix, BRI-Alzan (acq. MeiraTx), Enspectra, Q-State Biosciences
  • Advisory Roles
    Chair: AFTD Biomarkers Initiative Scientific Advisory Board
    Member: UNC Autism Research Center Advisory Board, Digital Cognition Technologies Scientific Advisory Committee, Pfizer’s Genetics Scientific Advisory Panel, Science2Startup Senior Advisory Board
    Advisor: Boston Children’s Hospital Technology Development Fund, Blavatnik
    Harvard Entrepreneur in Residence
    Tufts Accelerator
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